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1. lauf sachsenring

Vom 08.-10.05.2026 fand der erste Lauf des ZX6-R Cups am Sachsenring statt.

Die Bedingungen am ersten Euro Moto Wochenende waren sehr durchwachsen. Schon am Donnerstag Abend hat es angefangen zu regnen und es hatte nur ca. 8°C.

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Nach dem Aufbau unserer Zelte und dem Einrichten unserer Box, mussten wir ins Hauptfahrerlager zur Einschreibung. Danach mussten wir zurück ins Fahrerlager 2 zur technischen Abnahme unserer Bikes.  Da am Sachsenring das Fahrerlager geteilt ist, kamen die technischen Kommissare zu uns.

Anschließend mussten wir wieder ins Fahrerlager 1 zur Abnahme unserer Lederkombi und Helme. 

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Freitag in der Früh stand unser Kawasaki Internes Warm Up auf dem Plan. Ein bisschen Aufwärmen und Dehnen und alle waren wach. Leider war es sehr kalt und regnerisch, sodass ich noch einen kleinen "Schubs" bekommen habe und direkt zum Reifendienst gelaufen bin, um mir Regenreifen montieren zu lassen. 

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Da ich noch nie zuvor am Sachsenring war, musste ich die neue Strecke im Nassen und Regenreifen erkunden. Beim Einbau der Reifen unterlief uns noch ein kleiner Fehler, der dazu führte, dass das Hinterrad blockierte, sodass noch nicht klar war, ob ich ins FP1 starten kann. Kurz vor Öffnung der Strecke fuhr ich dann in voller Regenmontur zur Streckenüberfahrt. Dort war die Strecke schon gesperrt, sodass Gurke und ich außen rum ins Fahrerlager 1 fahren mussten. Leider hatten wir daher nur noch 12min. 

PB: 2:18:991

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Das zweite freie Training lief dann schon besser. Es war immernoch nass, aber langsam am abtrocknen. Ich kam immer besser zurecht und fuhr nach 20 min mit einer 1:59:844 auf dem letzten Platz zurück in die Box. Ich war dennoch nicht unzufrieden, denn ich habe jede Runde Fortschritte gemacht. 

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Am Abend stand das erste Quali auf dem Plan. Durch die kalten Temperaturen und der dunklen Witterungsverhältnisse habe ich den neuen Just1 Helm ausprobiert, der trotz Pinlock komplett angelaufen ist. Dadurch hatte ich kaum eine Chance, noch schneller zu fahren. Mit einer 1:44:233 beendete ich das erste Quali auf P19.

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Am Samstag freute ich mich bei immernoch kalten Temperaturen aber Sonne auf das zweite Quali. Dieses Mal lief alles glatt und ich habe mich mit einer 1:35:726 auf P17 von 21 qualifizieren.

Nun stand Warten auf dem Plan. Wir bereiteten das Bike vor und schauten uns die ersten Rennen vom Boxendach aus an. Danach ging es dann an die Rennvorbereitung. Ich versuchte ruhig zu bleiben und mich zu fokussieren. Um 17:00 Uhr ging die Ampel auf grün und wir fuhren in die Startaufstellung. 

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Seit 5 Jahren der erste Ampelstart. Ich war konzentriert und fokussiert. Der Start war gut, allerdings habe ich am Ende der Geraden zu früh gebremst und es konnten wieder einige an mir vorbei fahren. Ich fiel auf P19 zurück. Schnell merkte ich, dass ich dass ich schneller kann und habe mir einige Fahrer vor mir geschnappt. Dann musste ich noch eine heikle Situation meistern, indem ich zwei gestürzten Fahrern ausweichen musste. Dadurch verlor ich etwas den Anschluss. Die Lücke konnte ich aber zügig zufahren und auch noch ein paar Plätze gut machen. Dann kam ziemlich überraschend die Schwarz-weiß-karierte Flagge und das erste Rennen war in den Büchern. Ich war stolz und habe die Auslaufrunde total genossen. Die Streckenposten, winkten und die Zuschauerränge waren gut gefüllt. 

Am Ende kam ich mit einer 1:34:761 auf P14 ins Ziel und bekam dafür meine unerwarteten 2 Punkte. 

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Am Sonntag mussten wir bis zum Abend warten, denn wir hatten das letzte Rennen des Tages. Es galt, den Fokus zu behalten und für das Rennen gut vorbereitet zu sein. Ich bereitete mich genauso vor, wie am Vortag. Meine Familie unterstützte mich mega und ich fuhr um 16:35 Uhr in die Startaufstellung. 

Der Start lief wieder gut, aber wieder bremste ich zu früh in die erste Kurve und ich fiel zurück auf P18. Nach und nach kämpfte ich mich nach vorn und fuhr das beste Rennen in meinem Leben. Ich hatte super viel Spaß und kam der 4-er Gruppe vor mir immer näher. In den letzten 3 Runden holte ich mir dann 3 der 4 Fahrer und den letzten dann in der letzten Kurve auf die Start-Ziel. Dann sah ich die Flagge und fuhr mit einer PB von 1:34:333 auf P11 und war stolz wie bolle.

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In der Auslaufrunde sah ich meine Mama jubelnd auf den Reifenstapeln stehen und da musste ich mir ein kleines Tränchen verdrücken. Ich hatte super viel Spaß und war happy ohne Ende. Im Parc Fermé wurde ich freudestrahlend empfangen und ich fiel allen in die Arme. 

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 Danke an alle, die mich durch mein erstes Wochenende begleitet haben. Danke an meine Freunde und Familie. Danke an meine Sponsoren und alle, die von zu Hause aus Daumen gedrückt haben. 

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